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Ablauf Vorstellungsgespräch


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Beim Gesprächsablauf eines Vorstellungsgespräches gibt es weder richtig noch falsch. Gerade grössere Firmen mit zentralisierter Mitarbeiterpolitik arbeiten oftmals systematisch mit Skripts. Leitfäden haben sicherlich Ihre Berechtigung, als Bewerber sollte man allerdings auch auf Freestyle-Sessions gefasst sein, die gerade bei Laisse-faire-Führungskräften sehr beliebt sind. Das sind Leute die dem natürlichen Gesprächsverlauf folgen und intuitiv auf das Bauchgefühl hören. Kein Jobinterview ist gleich. Es gibt jedoch Gesprächsinhalte die so sicher sind wie das Amen in der Kirche. Und zu allen anderen Eventualitäten sei gesagt: Gesprächsthema sind sowohl die vakante Stelle, als auch Sie als Person. Mit geschickter Gesprächsführung und den richtigen Spikes im passenden Moment können Sie den Verlauf des Vorstellungsgespräches entscheidend beeinflussen.


Mögliche Gesprächsinhalte beim Vorstellungsgespräch


Vorstellungsgespräch Schweiz Bewerbungsgespräch persuasive Kommunikation Firmenpräsentation Elevator-Pitch Soft Skills Selbstmarketing Hard Skills Smalltalk Lebenslauf Berufserfahrung ATS-Optimierung unzulässige Fragen zulässige Fragen Notwehrrecht zur Lüge Gesundheitsfragen Kompetenzprofil Fachkompetenz Methodenkompetenz Sozialkompetenz Berufsanforderungen Stellenprofil Muss-Soll-Kann-Kriterien Killerkriterien Videobewerbung Bewerbungs-Website Arbeitszeugnis

Erstkontakt

Bedenken Sie immer: Für den ersten Eindruck gibt’s genau eine Chance. Seien Sie daher immer freundlich und vermitteln Sie einen seriösen Eindruck, auch wenn es sich "nur" um das Empfangspersonal handelt. Die Mitarbeiter reden unter einander (insbesondere wenn es um künftige Arbeitskollegen geht) und es kann auch ein Test darstellen.

Falls Sie zum Warten verdammt sind, schauen Sie sich interessiert um und lesen Sie allenfalls Firmenzeitschriften oder aufliegende Informationsbroschüren des Unternehmens. Dies wirkt ganz anders, als wenn Sie vermeintlich gelangweilt in Ihrem Smartphone rumdrücken, obschon Sie auf Ihrem Gerät womöglich Zeitung lesen.


Begrüssung

Bei der Begrüssung ist es ein absolutes Muss den Gesprächspartner namentlich anzusprechen. Prägen Sie sich die Namen im Vorfeld ein, sofern bei der Einladung schon bekannt ist wer dem Gespräch beiwohnen wird. Ansonsten merken Sie sich die Namen bei der Vorstellung. Verlangen Sie bei fremdartig klingenden Namen notfalls eine Wiederholung oder gar das Buchstabieren dessen. Wenn Sie den Namen nicht perfekt aussprechen können stellt dies in der Regel kein Problem dar. Meisten sind sich das die Leute gewohnt. Wichtig ist einfach, dass Sie bemüht sind. Falls bei der Einladung mehrere Namen genannt wurden bsp. ein Teamleader und ein Abteilungsleiter können Sie aufgrund des Alters oder der Stimme am Telefon auch mal tippen wer wer ist. Bsp. "Sie müssen dann wahrscheinlich Herr XY sein". Mit tippen tritt man noch nicht ins Fettnäpfchen. Solange Ihre Vermutung naheliegend und die Herleitung plausibel ist, zeugt Raten von konstruktivem Denken.


Smalltalk

Zwischen der Begrüssung und dem Vorstellungsgespräch entsteht gelegentlich eine etwas unangenehme Stille. Das muss nicht sein. Mit einem lockeren Einstieg lässt sich wunderbar das Eis brechen. Sollte Ihr Gesprächspartner etwas stiefmütterlich unterwegs sein und nicht von sich aus den Smalltalk beginnen ergreifen Sie kurzerhand die Initiative. Ein Smalltalk kann alle möglichen Themen abdecken. Angefangen bei der Anreise, über die Räumlichkeiten und die Bilder im Gang, bis hin zu den Informationsbroschüren oder als ultima ratio sogar das Wetter. Wovon man sich hingegen fern halten sollte sind Diskussionen über Religion, Politik etc. Da begibt man sich womöglich aufs Glatteis!


CV & Erfahrung, Kompetenzprofil

Wenn Sie während des Vorstellungsgespräches auf Ihren Lebenslauf zu sprechen kommen gilt es Folgendes zu beachten: Richten Sie Ihre Sozial-, Methoden- und Fachkompetenz möglichst auf die zu angepeilte Stelle aus. Versuchen Sie Erfolge sowie Projekterfahrungen vergleichbar und damit transparent zu machen. Präsentieren Sie die Errungenschaften knackig und möglichst konkret. Machen Sie ICH-Sätze und führen Sie Gegebenheiten anhand von geeigneten Beispielen aus. Demonstrieren Sie, was für Erfolge Sie gefeiert haben. Man darf Ihren Stolz ruhig etwas spüren. Es geht schliesslich um die anerkennenden Dinge, welche Sie mit Bravour gemeistert haben.

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