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Social Recruiting auf dem Vormarsch

Unter Arbeitgebern ist der „War of Talents“ ausgebrochen. Unternehmen müssen heutzutage rechtzeitig in Ihre Mitarbeiter investieren und tendenziell mehr bieten als noch vor wenigen Jahrzenten. In diesem Zusammenhang nutzen immer mehr Schweizer Unternehmen bzw. deren Personalverantwortliche Businessplattformen wie XING oder LinkedIn fürs sogenannte “Social Recruiting“. Dabei werden die Businessportale als Online-Jobbörse genutzt und teils gar kostenpflichtige Stellenanzeigen geschaltet. Der Vorteil für Arbeitgeber liegt vor allem in der Vernetzung der User untereinander, weil interessante Inhalte von Mitgliedern aktiv geteilt werden. Bei Empfehlungen von Mitarbeitern, Freunden oder Bekannten handelt es sich um “warme Kontakte“ und Publikationen dieser Art erhalten rein dadurch schon mehr Vorschusslorbeeren. Ferner bieten Businessnetzwerke die Möglichkeit direkt miteinander zu interagieren.

Ergo sind Businessplattformen wie LinkedIn und XING auch für Arbeitnehmer spannende Plätze, um nach interessanten Vakanzen Ausschau zu halten. Wie die Arbeitgeber unterhalten dort auch Arbeitnehmer ein Profil.


LinkedIn für Arbeitgeber

LinkedIn ist das grösste Online-Businessportal weltweit. LinkedIn preist sich schon von Haus aus als Karriere- und Recruiting-Netzwerk an und bespielt seine Mitglieder in hohem Intervall mit relevantem Content und News rund ums Thema Karriere. LinkedIn investiert sehr viel, um Personalfachleuten das Recruiting zu erleichtern und generiert damit zwei Drittel seines Umsatzes. Laut einer repräsentativen Umfrage nutzen in der Schweiz 93% der Stellenvermittler LinkedIn zum Talentscouting.


XING für Arbeitgeber

Das aus dem deutschen Vorläufer OpenBusinessClub erwachsene XING verfügt aufgrund der Historie gegenüber LinkedIn über eine kleine Vormachtstellung in der DACH-Region. Auch XING bietet eigens für Arbeitgeber Unternehmensprofile an. Kostepflichtige Recruiter-Mitgliedschaften sollen dem Employer Branding dienlich sein, den Bewerbungsprozess vereinfachen und beim Talent Relationship Management unterstützend wirken.


LinkedIn und XING für Arbeitnehmer

In der DACH-Region hat XING momentan sicherlich noch die Nase vorne, international gesehen sind aber eindeutig mehr Nutzer auf LinkedIn vertreten. Sind Sie auf der Suche nach einem Arbeitsplatz bei einer ortsansässigen KMU schickt sich XING an. Wenn Sie hingegen auf einen internationalen Konzern schielen lohnt es sich das Augenmerk auf LinkedIn zu setzen. Beide Anbieter sind in der Basisversion notabene umsonst.


Tipps und Tricks zum Networking auf LinkedIn & XING

  • Rechnen Sie insbesondere hier damit, dass Sie von Personalfachleuten "gestalkt" werden. Aus datenschutzrechtlicher Perspektive dürfte die Konsultation von beruflichen Netzwerken für Recherchezwecke übrigens in Ordnung sein, weshalb auch die Personaler offensiver unterwegs sind.

  • Für den ersten Eindruck gibt’s genau eine Chance! Aus der Forschung ist bekannt: Um sich einen ersten Eindruck über Sie zu verschaffen, benötigt Ihr Gegenüber 0,3 bis maximal 7 Sekunden. Wenn es Ihnen nicht gelingt in diesem kurzen Zeitfenster zu glänzen, haben Sie es darüber hinaus ungemein schwer dieses Bild zu korrigieren. Daher ist die Fotowahl äusserst wichtig. Und machen Sie bloss nicht den Fehler kein Foto zu verwenden. Wenn Sie sich für solche Portale entscheiden, dann stehen Sie zu sich!

  • Machen Sie Ihre Skills publik und seien Sie dabei so konkret wie möglich. Nennen Sie bsp. Anwenderprogramme beim exakten Namen. Talentscouts und Recruiter suchen meistens stichwortbasiert, wenn sie nach Spezialkenntnissen Ausschau halten. Bei erworbenen Online-Zertifizierungen gibt es oftmals die Möglichkeit diese im Profil zu integrieren.

  • Nutzen Sie Ihr Profil als digitale Visitenkarte und geizen Sie nicht mit Informationen hinsichtlich Aus- und Weiterbildungen. Teilen Sie diese in Ihrem Account. Das gibt wertvolle Resonanz.

  • Nehmen Sie am Geschehen teil. Eine Plattform lebt von Ihren Nutzern. Für viele Berufsfelder gibt es einschlägige Gruppen, wo man beitreten kann. Gerade dort werden regelmässig Jobangebote gepostet. Daneben ist es für HR-Fachleute ein guter Indikator, denn es zeugt von Fachinteresse. Es kommt nicht selten vor, dass man bezugnehmend darauf kontaktiert wird.

  • Sharen Sie Ihre Projekte, die irgendwie in Bewegt- und Standbildern einzufangen sind. Selbst in der Onlinewelt und Entwicklerbranche macht es Sinn seine Werke zu präsentieren.

  • Seien sie "à Jour". Ein aufgeräumtes Profil ist Pflicht. Namentlich was Ihre beruflichen Stationen anbelangt.

  • Vermeiden Sie es tunlichst religiöse, politische und private Inhalte zu teilen. Auf einer Businessplattform wirkt dies gänzlich unseriös. Wenn Sie dennoch das Bedürfnis verspüren sollten, solchen Handlungen zu frönen, sind Sie auf anderen Plattformen sicherlich besser aufgehoben. Auf Twitter bsp. tummeln sich reihenweise Politiker und Medienschaffende. Da ist vielleicht eher Platz zum Politisieren. Und für Urlaubsbilder, Familienfotos oder Katzenvideos bietet sich bsp. Instagram, Facebook, TikTok etc. an.




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